Material-Reduktion, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft

Leichtgewicht ganz groß

27.09.2021 | 3 Minuten Lesezeit
Phillip Maurer

Gewichtsreduzierter IML-Eimer

Ob Joghurt oder Kartoffelsalat – in Großfamilien, aber auch bei Feiern oder Partys, kann es im Grunde nie genug von manchen Speisen geben. Praktisch, wenn diese gleich in großen 1-Liter-Gebinden gekauft werden können. Greiner Packaging produziert bereits seit vielen Jahren Kunststoffeimer mit Deckel und Griff, die für viele unterschiedliche Lebensmittel und Speisen genutzt werden können.

Um ihre Verpackungs-Lösungen möglichst nachhaltig zu gestalten, verfolgen die Kunststoffexperten mehrere Stoßrichtungen: Ein wichtiger Ansatz ist dabei die Materialreduktion bei gleichbleibender oder verbesserter Recyclingfähigkeit, was sowohl für Gewichts- als auch für CO2-Einsparungen sorgt. Diese Gewichtsreduktion ist nun auch bei großen Kunststoffeimern gut gelungen.

  • Materialeinsparung von bis zu 28 % gegenüber bisherigen Produktionsverfahren
  • Reduzierter CO2-Fußabdruck durch Materialreduktion
  • Polypropylen (PP) – Monomaterial-Lösung für hohe Recyclingfähigkeit
  • IML-Dekoration für optimales Branding und hochwertige Effekte

Deutliche Gewichtsreduktion

Gemeinsam mit einem seiner größten IML-Werke hat Greiner Packaging eine Leichtgewichts-Lösung für 1-Liter-IML-Eimer entwickelt. Das Ursprungsgewicht der Verpackung konnte dabei von 45 Gramm (Eimer, Griff und Deckel) auf 34 Gramm reduziert werden. Damit werden bis zu 28 Prozent Kunststoff eingespart. Wird zusätzlich noch auf den Griff verzichtet, können noch einmal 1,5 Gramm eingespart werden.

In enger Kooperation mit Werkzeugbauern, durch aktive Produktentwicklung und mithilfe eines internationalen Netzwerks an hochqualifizierten Technikern und Projektmanagern konnte die Gewichtsreduktion durch eine Anpassung der technischen Gegebenheiten in der Produktion erreicht werden. Die Materialeinsparung hat einen niedrigeren Ressourcen- und Energiebedarf zur Folge, gleichzeitig jedoch keinerlei Auswirkungen auf die Funktionalität des Eimers sowie auf dessen Logistik- und Abfülllinien-Tauglichkeit.

Nachhaltige Lösung

Aufgrund des niedrigeren Gewichts ist der CO2-Fußabdruck beim Transport der Eimer entsprechend stark reduziert. Ein weiterer Vorteil: Etikett und Produkt bestehen bei der In-mold-labeling-Technologie – bei der ein Etikett zum Einsatz kommt, das im Herstellungsprozess eine fixe Verbindung mit dem Eimer eingeht – aus demselben Kunststoff. Es handelt sich deshalb um eine Monomateriallösung, die gemeinsam recycelt werden kann. Die Auswirkungen auf die Umwelt können mit einer Verpackung wie dieser deutlich minimiert werden.

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Attraktives Design

Auch in puncto Design besticht der Eimer aus PP: Durch die In-mold-labeling-Technologie weist der Eimer ein hochwertiges Erscheinungsbild auf und sticht am POS besonders heraus. IML erlaubt ein passgenaues Markenerscheinungsbild in Fotodruck-Qualität, wodurch die Aufmerksamkeit der Konsumenten für das Produkt gesteigert werden kann. Um zusätzlich Interaktion mit dem Konsumenten zu erzeugen, können doppelseitige oder interaktive Labels eingesetzt werden. So können beispielsweise durch die Integration eines QR-Codes oder Digitaler Wasserzeichen Gewinnspiele, Promotions oder ähnliche Consumer-Engagement-Aktionen umgesetzt werden. Zur Unterstützung der Premium-Erscheinung des Produktes können außerdem vielfältige Oberflächeneffekte eingesetzt werden.

Verpackungs-Facts:


Technologie

Spritzguss


Dekoration

IML


Inhalt

1000 ml


Material:

PP


Wiederverschließbarer Schnappdeckel
  • Technologie: Spritzguss
  • Material: PP

Auf dem Markt sind die gewichtsreduzierten Eimer seit dem 3. Quartal 2021. Kartoffelsalat und Co. lassen sich so auch in Zukunft in großem Stil genießen – und das ab sofort auch mit einem ganz nachhaltigen Gewissen.

 

Materialeinsparungen

IML lightweight cup

IML lightweight cup realisiert Materialeinsparungen

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