Zurück | 24.11.2016

Smart Packaging am Innovation Day 2016

Wie smart kann eine Verpackung sein? Wenn es nach Karel Golta geht sehr smart, wie er am Innovation Day 2016 in der Packworld demonstrierte. Wer glaubt mit Smartphones, Wearables und Co. hätten wir schon die Spitze des digitalen Eisbergs erreicht, der irrt. In Wahrheit stehen wir erst ganz am Anfang. Schätzungen zufolge werden „Artificial Intelligence“, „Robotik“ und „Internet of Things“ im Jahr 2020 ein Marktvolumen von über 1.700 Mrd. Euro erreicht haben. Geht es nach Karel Golta, liegt das Marktpotenzial sogar noch weit höher. Doch was bedeutet das für Verpackungen?

Menschen verlassen sich immer mehr auf digitale Medien. Wenn es zum Beispiel um Kaufentscheidungen geht. So dienen Filterfunktionen im digitalen Kaufprozess zunehmend als entscheidungsnotwenige Selektoren. Oder die Meinung der Internet-Community – sie sagt uns welches Produkt empfehlenswert ist und von welchem wir lieber die Finger lassen sollten.

Toll, was heute alles möglich ist. Aber noch toller wäre es doch, wenn sich all diese Informationen auch verknüpfen ließen – Stichwort big data. Und genau hier kommen Verpackungen ins Spiel. So können digitale Lebensmittelverpackungen zum Beispiel mit einem Fitnesstracker kommunizieren und genau aufzeigen wie viele Kalorien  man heute schon zu sich genommen hat. Der Fitnesstracker setzt einen dann wiederrum  freundlich davon in Kenntnis, wie viele Schritte man noch zu laufen hat um all die Kalorien wieder los zu werden. Die digitale Verpackung leitet aber nicht nur Informationen weiter. Sie liefert auch immer neue Infos, je nachdem was gerade interessiert. Sagt sie am Vormittag im Supermarkt noch was man für das Produkt bezahlen muss, schlägt sie Zuhause schon vor, welche Rezepte man mit dem Inhalt ausprobieren kann.

Mit digitalen Verpackungen lassen sich ganz neue Erlebniswelten erschließen. Greiner Packaging freut sich darauf, diese gemeinsam mit seinen Kunden zu erforschen.