Zurück | 29.03.2018

150 Jahre Greiner

2018 feiert Greiner seinen 150. Geburtstag als Familienunternehmen. 150 Jahre voll von Unternehmergeist, kreativem Potenzial und dem Mut, neue Wege zu beschreiten. Zeit auch für Greiner Packaging, zurück zu blicken.

Mit der Eröffnung eines kleinen Gemischtwarenhandels in Nürtingen legte Carl Albert Greiner im September 1868 den Grundstein für die Greiner Gruppe – und damit auch für Greiner Packaging. Heute ist das Gesamt-Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern an 134 Standorten rund um den Globus in der Kunststoff- und Schaumstoffindustrie weltweit führend. Es waren vor allem mutige Entscheidungen, Weitblick, Innovationsgeist und Gespür für den Markt, die den Erfolg der Gruppe vorangetrieben haben.

  • 1868: Carl Albert Greiner und seine Frau Emilie eröffnen einen kleinen Gemischtwarenhandel in Nürtingen.
  • 1870er: Carl Albert steigt zum Verschließen von Sodawasserflaschen auf Kork um.
  • 1900er: Carl Albert zieht sich immer mehr aus seinem Unternehmen zurück, seine Söhne Theodor, Hermann, Adolf und Reinhold bereisen die Welt und etablieren neue Betriebe in Österreich und Spanien.
  • 1950er: Das Naturkorkgeschäft erfährt einen Wandel, der Bereich Presskork wird mit Motorendichtungen zur Cashcow. Nürtingen beginnt mit der Schaumstoff- und Spritzgussproduktion.
  • 1960er: Die Geburtsstunde von Greiner Packaging: In Kremsmünster wird mit der Spritzgussproduktion begonnen, Becher für Lebensmittel entwickeln sich zum zukunftsträchtigen Geschäft.
  • 1970er: In Kremsmünster wird in die damals modernste Schäumanlage Europas investiert. Die Produktion von Joghurtbechern nimmt ungeahnte Dimensionen an.
  • 1980er: Mit zwei Betriebsübernahmen wird die Extrusionstechnik zum neuen Standbein der Greiner Gruppe. Das Wachstum bei Lebensmittelverpackungen geht weiter.
  • 1990er: Greiner zählt zu den Ersten, die die Öffnung der Reformländer voll nutzen und schrittweise neue Märkte erschließen. Die Schaumstoffbetriebe werden in das Joint Venture Eurofoam eingebracht.
  • 2000er: Kork steuert seinem Ende zu. Die Labortechnik startet in Amerika durch, Eurofoam setzt seinen Expansionskurs in Osteuropa fort. Das Familienunternehmen steht erstmals unter externer Leitung.
  • 2010er: Greiner Foam International setzt Aktivitäten außerhalb Europas. Greiner Tool.Tec richtet sich neu aus. Die BRICS-Staaten rücken für alle Sparten in den Fokus. Greiner Packaging fasst in den USA Fuß, Greiner Bio-One kehrt mit neuer Führung unter das Dach der Greiner Holding zurück.

Auch nach 150 Jahren ist Greiner ein absolutes Familienunternehmen: In fünfter Generation halten knapp 50 Personen Anteile an der Greiner Gruppe, die Gesamtfamilie umfasst weit über 100 Personen. Obwohl über vier Kontinente und mehr als zehn Länder verstreut, ist der Zusammenhalt der Familie ein wichtiges Fundament für den Unternehmenserfolg. Die Unternehmerfamilie Greiner ist bestrebt, die Greiner Gruppe auch über die kommenden Generationen zu 100 Prozent in Familienbesitz zu behalten, die strategische Ausrichtung aktiv mitzugestalten und die Wertelandschaft der Familie und des Unternehmens zu vereinheitlichen.

„In unserer 150-jährigen Geschichte haben wir uns von einer kleinen Gemischtwarenhandlung zu einer weltweit führenden Unternehmensgruppe mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in 30 Ländern entwickelt. Unternehmergeist, kreatives Potenzial und der Mut, neue Wege zu gehen, waren von Beginn an ausschlaggebend für diese erfolgreiche Transformation.“

Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender Greiner Gruppe

„Als Teil der Greiner Gruppe blickt auch Greiner Packaging auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück. Die Erfahrungen der vergangenen 150 Jahre haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind – sie sind gleichzeitig aber auch der Grundstein, auf dem unsere erfolgreiche Zukunft aufbaut.“

Manfred Stanek, CEO Greiner Packaging